
Zum 150-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Lehrte standen die Heimberg-Fuchs-Wettkämpfe auf dem Programm – und bescherten den Gastgebern einen sportlichen Höhepunkt mit überraschenden Gästen aus Polen.
Pünktlich begann der Wettkampftag am vergangenen Sonnabend, 6. Juni, auf dem Schützenplatz in Lehrte nicht. Der Grund war ausgerechnet ein Beweis für das, was Lehrtes Bürgermeister Frank Prüße kurz darauf in seiner Begrüßung betonte: die Unverzichtbarkeit der Feuerwehren. Nur wenige Stunden zuvor hatte ein Gefahrstoffeinsatz im Lehrter Stadtgebiet die Kräfte gebunden. Prüße wünschte allen Mannschaften viel Erfolg – und gab zu, dass er sich insgeheim einen Sieg für ein Team aus dem Lehrter Stadtgebiet erhoffte.
Bei bestem Wettkampfwetter lieferten sich die teilnehmenden Gruppen dann einen fairen Wettbewerb. Den 1. Platz in der Gesamtwertung sicherte sich die Gruppe aus Klein Lobke. Bilm 2 belegte den zweiten Rang, Weferlingsen wurde Dritter. Die eigene Wettkampfgruppe der Ortsfeuerwehr Lehrte landete auf einem respektablen achten Platz.
Besondere Aufmerksamkeit zog die Partnerfeuerwehr aus dem polnischen Trzcianka auf sich. Die Gruppe hatte die Heimberg-Fuchs-Disziplin zuvor lediglich einmal gemeinsam geübt – und trat dennoch engagiert an. Für die Lehrter Gastgeber unterstrich das die seit Jahren gewachsene Freundschaft zwischen beiden Feuerwehren über die Landesgrenze hinaus.
Parallel zum Hauptwettbewerb wurden auch die Stadtwettkämpfe der Feuerwehren aus dem Lehrter Stadtgebiet ausgetragen. Hier setzte sich das Team aus Sievershausen durch. Die Ortsfeuerwehr Lehrte folgte auf dem zweiten Platz, die Wettkampfgruppe aus Steinwedel belegte Rang drei.



































































