Schüler erleben Politik im Niedersächsischen Landtag

Für Schüler der beruflichen Gymnasien begann der Schultag diesmal anders als gewohnt. Früh morgens standen sie vor dem Niedersächsischen Landtag, um Politik nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern direkt vor Ort zu erleben.

Nach einer Einführung in die parlamentarische Arbeit ging es auf die Besuchertribüne. Dort konnten die Schüler eine Plenarsitzung verfolgen. Debattiert wurde über aktuelle Themen wie Energieversorgung, Wirtschaft und Infrastruktur. Unterschiedliche Positionen, klare Regeln und kontroverse Diskussionen machten politische Entscheidungsprozesse greifbar.

Besonders wertvoll war der persönliche Austausch im Anschluss. Abgeordnete aus der Region stellten sich den Fragen der Schüler. Dabei ging es unter anderem um erneuerbare Energien, Migration, wirtschaftliche Abhängigkeiten und konkrete Themen vor Ort. Im Gespräch wurde deutlich, dass Politik viele Lebensbereiche betrifft und Mitgestaltung möglich ist.

Solche Erfahrungen machen nach Einschätzung der Schule den Unterschied. Außerschulische Lernorte zeigen, warum Unterricht wichtig ist, bringen Theorie und Realität zusammen und stärken die eigene Urteilsfähigkeit.

Die offenen Fragen aus dem Besuch werden nun im Unterricht weitergedacht. Denn Lernen endet nicht an der Tür des Klassenzimmers.

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