IntraRegionale 2026 beginnt mit Vernissage in der Städtischen Galerie Lehrte

Maria Trezinski: Ameise, 2018, Öl- und Sprühfarbe auf Leinwand, 100x150 cm
Foto: Maria Trezinski

Mit der Ausstellung „Holometabola“ der Künstlerin Maria Trezinski startet am Freitag, 24. April 2026, zugleich die IntraRegionale 2026 in der Städtischen Galerie Lehrte. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr in der Alten Schlosserei 1.

Maria Trezinski widmet sich in ihren Gemälden ungewöhnlichen Motiven wie Feuerwanzen, Engerlingen, Bienen und anderen Insekten. Dabei stehen Oberfläche, Textur, Gewicht und Haptik der Tiere im Mittelpunkt. Die Insekten werden meist bildfüllend und stark vergrößert dargestellt. Die Malerei verzichtet dabei auf fotorealistische Detailgenauigkeit und entwickelt stattdessen eine eigene Formensprache, in der die jeweiligen Arten dennoch erkennbar bleiben. Die Konzentration auf einzelne Tiere oder kleine Gruppen ermöglicht eine Betrachtung, die weit über den flüchtigen Blick des Alltags hinausgeht.

Nach Angaben der Veranstalter bringen die malerische Behandlung und die feinen Farbverläufe die Zartheit, Musterung und Schönheit der Insekten zur Geltung, während die Umgebung nur angedeutet bleibt. Zugleich verweist die Ausstellung auf ein Spannungsverhältnis: Der große Artenreichtum und die ökologische Bedeutung der Insekten stehen im Missverhältnis zu der geringen Aufmerksamkeit, die ihnen häufig entgegengebracht wird.

Die Ausstellung ist Teil der IntraRegionale 2026, einer Kooperation von zehn Kunstinstitutionen in Hannover und der Region, die sich in diesem Jahr dem Thema Insekten in der Kunst widmet. An der Vermittlung ist auch das Insektenbündnis beteiligt.

Zur Eröffnung sprechen Bürgermeister Frank Prüße, der Erste Regionsrat Jens Palandt sowie Julienne Franke von der Städtischen Galerie Lehrte. Die Ausstellung ist bis zum 19. Juni 2026 zu sehen. Geöffnet ist dienstags, mittwochs, donnerstags, freitags und sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zu den weiteren Ausstellungen und zum Begleitprogramm gibt es unter www.intraregionale.org.

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