44-jähriger Lehrter beleidigt Polizisten bei zwei Einsätzen

Ein 44-jähriger Lehrter hat nach Angaben der Polizei an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Polizeibeamte beleidigt. Am Freitag, 12. Juni 2026, gegen 18:38 Uhr, meldeten Verkehrsteilnehmer zunächst eine augenscheinlich hilflose, gestürzte Person am Immenser Teich zwischen Lehrte und Immensen an der Immensener Landstraße.

Vor Ort trafen die eingesetzten Polizeibeamten auf den 44-Jährigen. Er befand sich bei seinem Fahrrad, das er zuvor vermutlich geschoben hatte. Eine medizinische Behandlung durch die alarmierte Rettungswagenbesatzung war nicht erforderlich. Während des Einsatzes beleidigte der Mann nach Angaben der Polizei die eingesetzten Beamten mehrfach. Zur Verhinderung einer möglichen Trunkenheitsfahrt wurde sein Fahrrad sichergestellt und zum Polizeikommissariat Lehrte gebracht. Anschließend wurde der 44-Jährige vor Ort entlassen.

Am Sonnabend, 13. Juni, gegen 14:30 Uhr, meldeten Verkehrsteilnehmer erneut eine hilflose, gestürzte Person auf dem Gehweg der Industriestraße. Die eintreffenden Polizeibeamten trafen dort wieder auf den bereits bekannten 44-jährigen Lehrter. Nach Angaben der Polizei begann er unmittelbar erneut, die Einsatzkräfte zu beleidigen.

Da der Mann weder steh- noch gehfähig war und die Beamten fortlaufend beleidigte, wurde er in das Polizeigewahrsam nach Hannover gebracht. Dort ergab ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 2,86 Promille. Sein mitgeführtes Fahrrad wurde ebenfalls zum Polizeikommissariat Lehrte gebracht. Dort wartet es gemeinsam mit dem am Vortag sichergestellten Fahrrad auf die Abholung nach der Ausnüchterung des Mannes.

Gegen den 44-Jährigen wurden zwei Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Darüber hinaus muss er nach Angaben der Polizei die Kosten für seine Unterbringung und den Transport in das Polizeigewahrsam sowie für den Transport seiner Fahrräder zum Polizeikommissariat Lehrte tragen.

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