
Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen in Lehrte hat seine Kandidaten für die Kommunalwahl am Sonntag, 13. September 2026, nominiert. Nach Angaben der Partei wurden die Kandidaten im Rahmen einer Aufstellungsversammlung am Freitag, 24. April, gewählt. Die Grünen sprechen von großer Geschlossenheit und klaren inhaltlichen Schwerpunkten für die kommende Wahl.
Als Spitzenduo für den Stadtrat gehen Gesa Witte und Christian Gailus ins Rennen. Beide stehen nach Angaben des Ortsverbandes für eine Politik, die Klimaschutz mit sozialem Zusammenhalt verbindet. Für seine dann achte Ratsperiode bewirbt sich auch Ronald Schütz, ehemaliger Fraktionsvorsitzender und derzeit stellvertretender Bürgermeister, in der Kernstadt um ein Mandat für den Stadtrat. Der stellvertretende Vorsitzende der aktuellen grünen Stadtratsfraktion, Armin Albat, kandidiert im Wahlbereich II für eine weitere Ratsperiode.
Auch für die Ortsräte setzen die Grünen nach eigenen Angaben auf erfahrene Kandidaten. In Aligse führt Imbke Meyer-Frerichs die Liste an, in Arpke Gesa Witte, in Hämelerwald Roland Panter und in Steinwedel Michael Schimanski. Für die Ortsräte in Ahlten, Immensen und Sievershausen konnten nach Angaben des Ortsverbandes keine Kandidaten gefunden werden.
Inhaltlich wollen die Lehrter Grünen in der kommenden Ratsperiode Schwerpunkte bei Verkehr, Klima und sozialer Gerechtigkeit setzen. Im Mittelpunkt stehen nach Angaben der Partei die Umsetzung der Verkehrswende, eine lokale Klimaschutz- und Klimaanpassungspolitik, Familienfreundlichkeit sowie gesellschaftliche Teilhabe.
„Wir wollen Lehrte fit für die Zukunft machen. Das bedeutet, Klimaschutz nicht nur als Aufgabe, sondern als Chance für mehr Lebensqualität in unserer Stadt zu begreifen. Wir stehen für ein Lehrte, in dem alle Generationen sicher und nachhaltig mobil sein können“, sagte Gesa Witte nach ihrer Wahl.
Christian Gailus ergänzte: „Eine erfolgreiche Verkehrswende und wirksamer Klimaschutz gelingen nur, wenn wir die Menschen mitnehmen. Familienfreundlichkeit, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe sind dafür das Fundament unserer Politik. Unser Ziel ist eine Stadtgesellschaft, in der niemand abhängt wird und in der Vielfalt als Stärke gelebt wird.“
Der Ortsverband blickt nach eigenen Angaben optimistisch auf den Wahlkampf.
