Die körperlichen und emotionalen Belastungen in Pflege- und Gesundheitsberufen nehmen seit Jahren spürbar zu. Zeitdruck, Verantwortung und dauerhafte Anspannung gehören für viele Pflegekräfte zum Alltag. Genau hier setzt Bożena Attig aus der Region Hannover mit ihrem Workbook „Pflegende stärken – Dein Workbook für innere Balance“ an.
Attig arbeitet seit vielen Jahren als examinierte Krankenschwester im Gesundheitswesen. Zusätzlich hat sie sich unter anderem in den Bereichen systemisches Coaching und Krisenbegleitung sowie durch die empCare-Weiterbildung weiterqualifiziert.
Auch regional engagiert sie sich für Themen wie mentale Gesundheit, Selbstfürsorge und den Austausch unter Menschen in helfenden Berufen. Unter anderem ist Attig Teil der Selbsthilfegruppe für medizinisches Personal „Hilfe für Helfer“ von Ricarda Berard. Dort stehen gegenseitiges Zuhören, Verständnis und der offene Austausch über Herausforderungen im Berufsalltag im Mittelpunkt.
Aus ihren beruflichen Erfahrungen entstand die Idee, ein praxisnahes Workbook speziell für Menschen in pflegenden und helfenden Berufen zu entwickeln. „Viele Menschen in der Pflege funktionieren über lange Zeit nur noch. Pausen, Selbstfürsorge und die eigene mentale Gesundheit geraten dabei häufig in den Hintergrund“, erklärt Attig.
Das Workbook enthält Reflexionsfragen, Übungen und Impulse. Sie sollen Pflegekräfte dabei unterstützen, bewusster mit Stress, emotionalen Belastungen und den täglichen Herausforderungen ihres Berufs umzugehen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Selbstfürsorge, Abgrenzung, mentale Stabilität und das Vermeiden von Erschöpfung.
Wichtig sei ihr, einen alltagstauglichen Begleiter zu schaffen, der ohne Druck auskommt und zugleich kleine praktische Anregungen für mehr innere Balance gibt.
Mit ihrem Workbook möchte Bożena Attig auf die häufig unterschätzten emotionalen Herausforderungen in Pflegeberufen aufmerksam machen und einen Beitrag zur Gesundheitsförderung leisten.
Weitere Informationen zum Workbook gibt es unter https://gesundheit-attig.de/buch.php.

