
Mit einem historischen Investitionspaket für den Radverkehr bringt die niedersächsische Landesregierung die Mobilitätswende konkret in die Regionen: Neue Radwege schließen Lücken, bestehende Strecken werden saniert und damit sicherer und komfortabler für alle, die im Alltag aufs Fahrrad setzen. Auch hier vor Ort in Lehrte werden die Maßnahmen des Landesbauprogramms 2026 sichtbar: So soll ein Teil der Strecke der L 385 bei Lehrte saniert sowie die Ortdurchfahrt Berkhof – Sprockhof in der Wedemark neugebaut werden. „Das Fahrrad wird endlich als echte Alternative zum Auto gestärkt“, so Djenabou Diallo Hartmann, grüne Landtagsabgeordnete aus der Region Hannover. „Wir schaffen ein Netz, das sicher, durchgängig und attraktiv ist. Das ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für die Lebensqualität – gerade im ländlichen Raum.”
Insgesamt investiert das Land rund 26,5 Millionen Euro in den Ausbau und die Sanierung von Radwegen entlang der Landesstraßen – so viel wie noch nie zuvor. Landesweit entstehen 13 neue Radwege, zusätzlich werden rund 130 Kilometer bestehender Strecken grundlegend erneuert. Gerade für Pendler sowie für Schüler bedeutet das spürbare Verbesserungen im Alltag. „Diese Investitionen kommen direkt bei den Menschen an – auch hier vor Ort in Lehrte und in der Wedemark“, sagt Diallo Hartmann. „Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einem attraktiven und sicheren Radwegenetz, auf dem es Spaß macht, zu fahren.”
Diallo Hartmann sieht in den Investitionen einen wichtigen Schritt, betont aber auch, dass der Ausbau konsequent weitergehen muss: „Es ist richtig, dass wir jetzt Tempo machen. Gleichzeitig wissen wir, dass noch viele Lücken geschlossen und bestehende Wege verbessert werden müssen. Unser Ziel bleibt klar: ein Radwegenetz, auf dem man sicher, bequem und gerne unterwegs ist.”
Hintergrund ist die langfristige Strategie des Landes, den Anteil des Radverkehrs deutlich zu steigern. Bereits heute werden rund 15 Prozent aller Wege in Niedersachsen mit dem Fahrrad zurückgelegt und bis 2030 soll dieser Anteil auf 25 Prozent wachsen. Gleichzeitig profitiert auch die Wirtschaft: Der Radtourismus trägt jährlich Milliarden zur Wertschöpfung bei und stärkt insbesondere ländliche Regionen.
