
Bäckerei-Azubis haben mehr in der Tasche: Wer in den Bäckereien in Stadt und Region Hannover eine Ausbildung macht, hat jetzt deutlich mehr im Portemonnaie. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die Ausbildungsvergütung werde ab März um 50 Euro pro Monat erhöht. Das gelte für angehende Bäcker genauso wie für die Azubis im Verkauf am Bäckereitresen. „Wer seine Ausbildung anfängt, geht mit 1.070 Euro im Monat nach Hause. Im zweiten Ausbildungsjahr sind es 1.140 Euro. Und im dritten bekommt der Bäckerei-Nachwuchs sogar 1.280 Euro“, sagt Lena Lange von der NGG Hannover.
Für die Bäckerei-Gewerkschaft ist die neue Ausbildungsvergütung ein „Lockruf der Bäckereien“ an junge Menschen, sich für das Lebensmittelhandwerk zu entscheiden: „Die Ausbildung in Bäckereien wird damit deutlich attraktiver – für die, die Brot und Brötchen backen, Kuchen und süße Teilchen machen. Und genauso für die, die in den 174 Bäckereien und deren Filialen in Stadt und Region Hannover an der Ladentheke beraten und für einen guten Umsatz sorgen“, so die Geschäftsführerin der NGG Hannover, Lena Lange. Dafür habe sich die NGG am Tariftisch stark gemacht.
Der Tarifvertrag sei allgemeinverbindlich – er gelte damit für alle Auszubildenden im Bäckerhandwerk in Hannover. Insgesamt gibt es in den Bäckereien in Stadt und Region Hannover 139 Azubis – und damit 28 weniger als noch vor zehn Jahren, so die NGG. Die Bäckerei-Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. Mehr Informationen für Beschäftigte gibt es unter der Bäcker-Hotline der NGG: www.ngg.net/baecker-hotline.
