
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch hat gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Lehrte das Hallen- und Freibad Lehrte besucht, um sich über die aktuelle Situation und die Zukunftsperspektiven zu informieren.
Das Schwimmbad hat kürzlich sein 50-jähriges Bestehen gefeiert und ist seit seiner Eröffnung im Jahr 1975 ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in Lehrte. Generationen haben hier schwimmen gelernt, Vereine trainieren regelmäßig und Familien nutzen das Angebot.
Die Anlage steht jedoch vor großen Herausforderungen. Viele technische Einrichtungen sind in die Jahre gekommen. Vor Ort hat sich zunehmend die Einschätzung durchgesetzt, dass eine Sanierung wirtschaftlich kaum sinnvoll ist und langfristig ein Ersatzneubau erforderlich sein wird.
„Das Schwimmbad ist für Lehrte weit mehr als nur ein Freizeitangebot“, sagte Miersch. „Hier findet Vereinsleben statt, hier gehen Familien schwimmen.“
Zugleich betonte er: „Schwimmbäder ermöglichen nicht nur Freizeit und Erholung, sondern sind vor allem für den Schwimmunterricht von zentraler Bedeutung. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Kinder sicher schwimmen lernen.“
Das Bad wird intensiv genutzt, unter anderem von Schulen, Sportvereinen und der Feuerwehr sowie von zahlreichen Bürgern, und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und zum sozialen Miteinander.
Mit Blick auf die bundespolitische Unterstützung erklärte Miersch: „Mit der Sportmilliarde setzt der Bund ein wichtiges Signal für die Sportinfrastruktur insgesamt. Gleichzeitig wird aktuell ein eigenes Förderprogramm für Schwimmbäder vorbereitet. Entscheidend ist, dass diese Unterstützung auch vor Ort ankommt.“
