Stadt Lehrte legt Ausbaupläne für Baugebiet Am Ortfelde in Steinwedel vor

Am Ortsausgang nach Burgdorf soll das neue Baugebiet entwickelt werden.
Foto: Bastian Kroll

Die Stadt Lehrte hat mit der Beschlussvorlage Nr. 025/2026 die Festlegung der Ausbaumerkmale für die Verkehrsflächen im Baugebiet „Am Ortfelde“ im Lehrter Ortsteil Steinwedel vorgelegt. Es handelt sich hierbei um eine Beschlussvorlage der Verwaltung, die dem Rat der Stadt Lehrte am Mittwoch, 11. März, zur Entscheidung vorgelegt wird. Zuvor finden Beratungen im Bau- und Verkehrsplanungsausschuss am Montag, 2. März, im Ortsrat Steinwedel am Donnerstag, 5. März, und im Verwaltungsausschuss am Mittwoch, 11. März, statt.

Grundlage für die Ausbauplanung ist der Bebauungsplan Nr. 09/11 „Am Ortfelde“. Geplant ist der Ausbau einer Planstraße in Form einer Ringstraße mit einer Straßenanbindung von Süden an die Kreisstraße „Am Ortfelde“. Im Norden soll ein fußläufiger Anschluss an die Dorfstraße geschaffen werden. Die Zufahrt von der Kreisstraße aus Richtung Süden erhält eine Breite von insgesamt 11,0 Metern, die sich aus 6,0 Metern Fahrbahn, 3,0 Metern Versickerungsmulde und 2,0 Metern Gehweg zusammensetzt. Die Ringstraße hat eine Gesamtabmessung von neun Metern Breite, bestehend aus 6,0 Metern Fahrbahn und 3,0 Metern Versickerungsmulde. Im Bereich der geplanten Mehrfamilienhausbebauung ist zudem ein Wendehammer mit 15 Metern Durchmesser und 3,0 Metern Versickerungsmulde vorgesehen.

Der Fahrbahnbelag von Anliegerstraßen, Gehwegen und Pkw-Stellplätzen soll gemäß der Richtlinie für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen (RStO 12/24) mit einer Belastungsklasse von 1,0 ausgeführt werden. Der Aufbau beinhaltet unter anderem eine 10 Zentimeter dicke Pflasterdecke sowie eine 55 Zentimeter dicke Schottertragschicht. Die Straßenentwässerung erfolgt über Versickerungsmulden, in denen das unbelastete Oberflächenwasser von Fahrbahnen und Gehwegen gesammelt und versickert wird.

Für die Straßenbeleuchtung ist eine neue Installation mit einer Lichtpunkthöhe von vier Metern vorgesehen. Zudem sind auf öffentlichem Verkehrsraum östlich der Gebietszufahrt zehn Pkw-Stellplätze eingeplant. Die Planung sieht weiterhin das Pflanzen von insgesamt 16 Bäumen vor. Diese Bäume sollen in Bauminseln von 2,5 Metern Breite gesetzt werden, was an diesen Stellen zu einer Fahrbahnverengung auf verbleibende Fahrbahnbreiten von 3,5 Metern führt. Die genaue Positionierung der Bäume wird im Zuge des Endausbaus unter Berücksichtigung der vorhandenen Bebauung festgelegt. Die Bauminseln werden mit befahrbarem Substrat gebaut, wobei weitere Details zum Zeitpunkt der Baumpflanzungen definiert werden.

Vor dem endgültigen Ausbau erfolgt zunächst ein Zwischenausbau in Form einer Baustraße mit einer 4,0 Meter breiten Asphaltfahrbahn. Dieser dient dem Leitungsbau durch die Ver- und Entsorgungsunternehmen. Nach Abschluss des Hochbaus wird dann der Endausbau der Verkehrswege durchgeführt. Zur Veranschaulichung liegen der Vorlage ein Übersichtslageplan sowie Lagepläne mit Regelschnitten bei, die die Ausgestaltung des Baugebiets und der Verkehrsflächen detailliert darstellen.

Ausführliche Informationen stehen in den Ratsunterlagen zur Verfügung: Beschlussvorlage ohne Haushalt , Lageplan , Regelschnitte , Übersicht.

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